Gemeinsame Führung gestärkt Toni Bernheiden und Raymond Haße an der Spitze der IG Metall Suhl‑Sonneberg und IG Metall Eisenach

Neukirchen/Walldorf, März 2026 

Die IG Metall Suhl‑Sonneberg und die IG Metall Eisenach stellen ihre Führungsstrukturen für die kommenden Jahre neu auf. Auf den Delegiertenversammlungen in Walldorf (18.03.) und Neukirchen (25.03.) wurde Raymond Haße jeweils einstimmig zum Zweiten Bevollmächtigten gewählt. Gemeinsam mit Toni Bernheiden, Erster Bevollmächtigter und Kassierer, übernimmt er damit eine zentrale Rolle in beiden Geschäftsstellen. Die gemeinsame Führung setzt auf Kontinuität, Erfahrung, klare gewerkschaftliche Positionen und Konflikte.

Haße, Volljurist und langjährig in West- und Südthüringen verankert, kehrte im Februar 2026 nach drei Jahren beim DGB‑Rechtsschutz in Erfurt zur IG Metall zurück. Zuvor war er bereits von 2013 bis 2023 in den Geschäftsstellen Suhl‑Sonneberg und Eisenach tätig. Die Delegierten beider Versammlungen würdigten seinen Weg, seine Kompetenz und seine enge Bindung an die Region mit einem einstimmigen Votum.

Blick zurück auf gemeinsame Erfolge

In seinen Reden erinnerte Raymond Haße an die arbeits‑ und gewerkschaftspolitischen Erfolge der vergangenen Jahre – Erfolge, die viele der anwesenden Delegierten aktiv mitgestaltet haben. Besonders hob er die beeindruckende Zahl von fast 80 neu gegründeten Betriebsräten in der Region hervor.

Mehrere Delegierte, die nun über die Doppelspitze entschieden haben, waren Teil dieser Bewegung: Beschäftigte, die gemeinsam mit der IG Metall den ersten Betriebsrat in ihrem Betrieb gründeten – oft gegen Widerstände, aber mit großer Entschlossenheit und Mut.

Klare Kritik an politischen Angriffen auf Arbeitnehmerrechte

Deutlich sprach Haße die politischen Entwicklungen der vergangenen Monate an. Angriffe der Bundesregierung und der Arbeitgeberverbände auf das Arbeitszeitgesetz sowie Forderungen nach einem Abbau des Sozialstaates zeigten, wohin die Reise gehen solle – zulasten der Beschäftigten. Das zentrale Versprechen der sozialen Marktwirtschaft, so Haße, sei in Gefahr: Dass es den eigenen Kindern einmal besser oder zumindest nicht schlechter gehen werde als einem selbst. Thüringen drohe zudem zunehmend, in die Gruppe der Niedriglohn‑Bundesländer abzurutschen.

IG Metall als gestaltende Kraft in der Region

Gerade angesichts dieser Entwicklungen brauche es eine starke, konfliktbereite Gewerkschaft. Haße betonte, dass die IG Metall die Probleme der Beschäftigten klar benennen, Ungerechtigkeiten transparent machen und im Zweifel den Konflikt nicht scheuen müsse.

Mit seiner Wahl zum Zweiten Bevollmächtigten wird Haße künftig eine entscheidende Rolle in beiden Geschäftsstellen übernehmen. Gemeinsam mit Toni Bernheiden bildet er nun die Führungsspitze der IG Metall Suhl‑Sonneberg und der IG Metall Eisenach – ein erfahrenes und eingespieltes Team, das die Region, ihre Betriebe und die Anliegen der Beschäftigten seit vielen Jahren kennt.


Neue Führung