BMW Ansprachewoche

Aus den Regionen: IG Metall Eisenach
Gemeinsam für sichere Arbeitsplätze und faire Einkommen

Über 850 Gespräche in zehn Betrieben: Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie machen deutlich, was sie von der Tarifrunde 2026 erwarten.

Mitte Juli haben die IG Metall Geschäftsstellen Eisenach und Suhl-Sonneberg in zehn Betrieben mehr als 850 Gespräche mit Beschäftigten geführt. Ziel war es, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die Erwartungen und Forderungen für die Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektroindustrie zu diskutieren. 

Dabei wurde eines besonders deutlich: Die Beschäftigten erwarten von den Unternehmen, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Gute Industriearbeit braucht sichere Arbeitsplätze, Investitionen in die Zukunft und ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland. 

In vielen Gesprächen zeigte sich die große Sorge um die Zukunft der Arbeitsplätze. Die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich ihren Beitrag zum Wohlstand unseres Landes und erwarten deshalb verlässliche Perspektiven. Gleichzeitig belasten die steigenden Lebenshaltungskosten viele Beschäftigte und ihre Familien. Für die Belegschaften steht deshalb fest: Eine Nullrunde kommt nicht infrage. 

Für diese Forderungen wollen die Kolleginnen und Kollegen nicht nur werben, sondern auch gemeinsam in den Betrieben eintreten. Das zeigt sich auch an den zahlreichen Neueintritten während der Aktionswochen: Über 50 Beschäftigte haben sich neu in der IG Metall organisiert. Das ist ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Solidarität und gewerkschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region. 

Mit der Befragung setzen die IG Metall Eisenach und die IG Metall Suhl-Sonneberg ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort: Wir wollen nah an den Beschäftigten sein und gemeinsam gewerkschaftliche Arbeit gestalten. Denn die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben sind nicht nur das Fundament unseres gesellschaftlichen Wohlstands, sondern auch die Stärke der IG Metall in unserer Region.